Listicle
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2017

Interne Medien: Fünf Wahrheiten, die bleiben

Auch im Hype um Content Marketing und cross-mediale Konzepte bleibt in der Internen Kommunikation vieles wahr, was schon lange gilt. Bevor man der nächsten Social Platform beim Verwaisen zusieht, hilft vielleicht die Besinnung auf fünf Basics.
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Interne Medien: Fünf Wahrheiten, die bleiben

Auch im Hype um Content Marketing und cross-mediale Konzepte bleibt in der Internen Kommunikation vieles wahr, was schon lange gilt. Bevor man der nächsten Social Platform beim Verwaisen zusieht, hilft vielleicht die Besinnung auf fünf Basics.
Interne Medien: Fünf Wahrheiten, die bleiben

1. Storytelling ist kein Selbstzweck

Die Kommunikationsszene reitet auf der Content Marketing-Welle. Und wirkungsvolles Content Marketing geht nur mit professionellem Storytelling, denn nur gute Geschichten packen unsere Zielgruppen. Klar. Aber gute Geschichten sind kein Selbstzweck, schon gar nicht in der Internen Kommunikation. Interne Medien haben einen Auftrag jenseits von Unterhaltung und Emotion. Diesen Auftrag sollte man bei all der Geschichtenerzählerei nicht vergessen.

2. Interne Medien sind keine Bühne

Werden aber leider immer wieder als solche missbraucht von leitenden Angestellten, die „ihr“ Projekt oder „ihr“ Team zwingend in der nächsten Ausgabe des internen Magazins platziert wissen möchten. Gute Interne Kommunikation beginnt mit einem selbstbewussten Team, das selbst Themen setzt und sich im Kampf der zweiten Management-Ebene um Profilierung behauptet.

3. Mitarbeiter sind keine Investoren

Deshalb lohnt es, den Jahresrückblick auf 2016 auch mal jenseits des Zahlenwerks zu schildern. Wer keine Aktien besitzt, ist weniger an der Kursentwicklung interessiert, dafür mehr daran, wie die Innovationen des Unternehmens (an denen man evtl. selbst mitgewirkt hat) im Markt angenommen wurden; welche Erfolge im Wettbewerb (nicht auf dem Konto) sich die Belegschaft auf die Fahnen schreiben kann oder: was nicht so gut geklappt hat. Als erste Übung hilft es, weder Pressemitteilungen noch Investoren-Informationen als Input für interne Medien zu nutzen.

4. Mitarbeiter sind Experten

Und Mitarbeiter-Medien deshalb als Fachmedien zu betrachten. Was der interne Redakteur spannend oder faszinierend findet, ist für die Kollegen in der Produktion vielleicht ziemlich alltäglich. Deshalb ist es wichtig, dass interne Kommunikatoren gut vernetzt und fachlich auf Augenhöhe mit ihrer Zielgruppe sind.

5. Interne Medien sind kein Wunschkonzert

„Was wollt Ihr gerne lesen?“ ist als Frage nur bedingt zielführend, wenn es darum geht, die richtigen Themen zu finden. Genauso ungeeignet: „Habt Ihr Themen?“ „Was sollten die Mitarbeiter wissen?“ oder „welche Themen und Personen müssen wir intern setzen?“ sind die wichtigeren Fragen. Und die Antwort darauf sollte die Interne Kommunikation selbst geben.

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Geschrieben von Zimmermann Editorial

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Neue Erzähltechniken oder Trends im Editorial Design – in unserem Magazin beschäftigen wir uns mit Medien und Kommunikation.
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